Neitsch Portrait

Manchmal ist uns nicht ganz klar, wer zuerst da war, Matthias Neitsch oder das COCOQUADRAT. Tatsächlich natürlich Matthias, weil wir ja noch nicht mal ein Jahr alt sind, aber im räumlichen Sinne ist es nicht endgültig geklärt. Matthias Neitsch war definitiv – soviel wissen wir – unser erster Coworkingkunde. Länger schon war er auf der Suche nach einem alternativen Arbeitsraum in seiner Nähe. Gut also, dass wir rechtzeitig aufgesperrt haben.

Was macht Matthias genau?
Matthias Arbeit besteht im Wesentlichen daraus Wiederverwendung zu fördern. Als Geschäftsführer von RepaNet ist er sozusagen ein Lobbyist für Re-Use und insbesondere für sozialwirtschaftliche Re-Usebetriebe wie beispielsweise die Caritas und die Volkshilfe.  „ Ein ressourcensparender Lebensstil besteht nicht nur daraus, dass man Elektrogeräte oder Möbel länger nutzt, sondern bezieht sich auch darauf, wie man Gebäude nutzt. Der Verbrauch an Wohn- und Arbeitsraum pro Mensch ist gigantisch. Jeder Mensch bewegt sich in viel luftleerem Gebäuderaum. Die Wohnung steht leer, wenn man zur Arbeit fährt und die Arbeitsstätte steht leer, wenn man wohnt. Manchmal steht sogar beides leer.“, erklärt Matthias.

Für ihn ist Coworking eine nachhaltige Nutzung von innovativ gedachtem Büroraum. „Denn“, so Matthias „es ist wesentlich ressourceneffizienter, für so viele Menschen nur einen Arbeitsraum einmal zu bauen, zu betreiben, zu beheizen und zu beleuchten.“

Wie ist Matthias zu COCOQUADRAT gekommen?
Matthias geht seit Jahren jeden Tag an der Wiednerhauptstraße 65 vorbei, weil er um die Ecke wohnt und seine Freundin in der Wirtschaftskammer arbeitet. Während COCOQUADRAT gebaut wurde ist er automatisch immer stehen geblieben, weil er automatisch an der ehemaligen Bank Geld beheben wollte. Irgendwann stand die Türe offen und Matthias ist hereinspaziert.
Seither ist Matthias fast täglich bei uns.

„ Coworking kannte ich schon und es traf sich optimal, weil ich seit einigen Wochen auf der Suche nach einem externen Arbeitsplatz war. Ich habe einige Zeit von zu Hause aus gearbeitet, aber irgendwann ist mir die Decke auf den Kopf gefallen.“ Matthias wolle einen Space in der Nähe von seinem zu Hause nutzen. Außerdem kam im das flexible Konzept bei COCOQUADRAT entgegen. So konnte er es einfach mal ausprobieren.