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Dolores liebt Bücher, Buchstaben und das Schreiben. Meist findet man sie vertieft in Text und Bildschirm an den ruhigeren Plätzen im COCOQUADARAT. Dolores gehört zu den LangzeitkundInnen im COCOQUADRAT. Genau genommen ist sie schon ein Teil der COCO-Family.
Was machst du genau?
Ich bin freie Lektorin, Ghostwriter und Texterin. Nach 10 Jahren in PR-Agenturen und in der Unternehmenskommunikation habe ich mich 2010 als PR-Texterin selbstständig gemacht. Durch einen glücklichen Zufall habe ich die Chance bekommen, ein Buch zu „ghosten“ – seitdem sind Bücher im Bereich Management ein Schwerpunkt meiner Arbeit. Vor kurzem ist das zehnte Buch erschienen.
Wie bist du auf COCOQUADRAT gekommen? 
Da ich am Mittersteig wohne, habe ich neugierig die Umbauarbeiten verfolgt, nachdem die Bank Austria ausgezogen war. Einige Wochen stand dann glaube ich auf den Fenstern geschrieben, was da im Entstehen war, aber ich konnte mir nicht so wirklich etwas drunter vorstellen.
Als ich dann bemerkt habe, dass es bei euch Tribeka-Kaffee gibt, war ich davon überzeugt, dass das eine gute Sache ist.
Welche Vorteile ziehst du aus dieser Art des flexiblen Arbeitsplatzes?
In den ersten Jahren meiner Selbstständigkeit habe ich es genossen, zuhause zu arbeiten. Ich musste allerdings schon aufpassen, nicht zur Eremitin zu werden und manchmal war es einfach langweilig so alleine, daher habe ich mich zum Schreiben hin und wieder in die Nationalbibliothek gesetzt. Ein eigenes Büro wollte ich nie, weil ich dann wieder das Gefühl des Angebundenseins gehabt hätte. Mit dem Coco in petto habe ich mehr Gestaltungsspielraum, ich kann es nutzen, wann ich will und zahle auch nur dann etwas dafür. Im Arbeitsbereich entsteht eine ähnlich konzentrierte Atmosphäre wie in der Bibliothek, mit dem Unterschied, dass man am Platz essen und trinken darf :). Außerdem ist es bei euch lustig – ihr seid alle mit dem Herzen dabei, deswegen ist es ein Ort, an dem man sich gerne aufhält.