Ten tools to talk about #GRÜNDENMIT40PLUS

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Vor ca. einem Jahr haben wir mit COCOQUADRAT unseren ersten Standort eröffnet, Wiens erstes community-based Coworkcafe. Zeit für einen nicht immer ganz ernst gemeinten Rückblick auf Tools, Anwendungen und Dienstleistungen, die sich mir als mehr oder weniger hilfreich erwiesen haben.

Die Liste enthält keine Reihung, ist rein willkürlich zusammengestellt und erhebt keine Anspruch auf Vollständigkeit. Ähnlichkeiten mit bekannten Produkten und Marken sind rein zufällig und absichtlich gewählt.

Asana / Trello

Der Drang mich und mein Umfeld zu organisieren, führt mich immer wieder zu Tools, die es mir ermöglichen, meine Aufgaben und die meiner Teammitglieder zu verwalten. Der erste Versuch dafür Trello zu verwenden scheitere kläglich, ich konnte mich einfach nicht damit anfreunden. Mit Asana bin ich schneller klar gekommen und so ist es mir gelungen einen Überblick  über meine Aufgaben zu behalten. Noch haben sich nicht alle Teammitglieder damit anfreunden können, aber wir stehen erst am Beginn.

Asana als Tool alleine ist ungefähr so wertvoll wie ein Macbook ohne Betriebssystem, oder ein iPhone ohne iOS.

Die Software zu Asana kommt quasi von Paul Allen, der mit „Getting Things Done“ ein System entwickelt hat, das bei optimaler Anwendung einen freien Kopf verschafft für die wirklich wichtigen Dinge. Wer mehr darüber erfahren will, hier der Link zu meinen Blogartikel „Ein freier Kopf versetzt Berge“.

Buffer

Nicht nur ist Buffer ein super Social Media Tool, mit dessen Hilfe ich meine Social Media Postings optimal verwalten kann. Ich liebe an Buffer insbesondere die Blogs und die gnadenlose Offenheit mit der Joel Gascoigne über alle Interna berichtet. Mit beispielhafter Offenheit berichtet er über Fehlentwicklungen und schwierige Entscheidungen. Seinen letzter Blogbeitrag, über die Kündigung mehrere Mitarbeiter bei Buffer habe ich gleich mehrmals in meinem Umkreis verteilt. Mit einer derartigen Offenheit auch über heikle Entwicklungen zu berichten, dazu brauche ich noch ein wenig.

Basecamp

Ähnlich wie bei bei Buffer schätze ich an Basecamp die Beiträge von David Heinemeier Hansson, die er in regelmäßigen Abständen auf Medium veröffentlicht. Immer ein wenig gegen den Strich gebürstet und manchmal auch sehr kritisch gegenüber dem aktuellen Startup-Hype und ein paar gängige Mythen. So zum Beispiel sein Beitrag zum Thema „Small is not a stepping stone“ in dem er sich kritisch mit der Wachstumsgläubigkeit der Startupszene auseinandersetzt.

youcanbook.me

Wenn man ein Coworkcafe eröffnet und Meetingräume zu vermieten hat, kommt man mit Excel und anderen Anwendungen schnell die Grenzen. Nach kurzer Recherche im Netz sind wir auf das Buchungstool youcanbook.me gestoßen und haben  das Tool bald lieben gelernt. youcanbook.me passt sich schnell an die eigenen Anforderungen an. In zwei Zugfahrten von Wien nach Salzburg war das Tool einsatzfähig, wir haben inzwischen darüber ein paar hundert Buchungen abgewickelt und das für 12 USD pro Monat. Was mir daran am besten gefällt, ist der Kundenservice, wenn ich mich bei mancher Änderung bzw. Optimierung irgendwo verliere, reicht ein Mail ans Customer Service. Innerhalb von 10 Minuten habe ich eine brauchbare Antwort, mit der ich das Problem löse. Wo die hilfreichen Mitarbeiter sitzen, keine Ahnung. Es funktioniert und dass bei 12 USD pro Monat.

Pipedrive

Was braucht es um die eigenen Salesaktivitäten besser zu tracken und zu strukturieren. Pipedrive und wieder 12 USD pro Monat. Allerdings beim Kundenservice kein Vergleich zu youcanbook.me. Auf eine Anfrage vor zwei Monaten, wie ich denn die youcanbook.me Buchungsdaten in Pipedrive integrieren könnte habe ich bis heute keine Antwort bekomme.

Mailchimp

Achtung aus einem Freemium Modell können schnell mal ansehnliche Summen pro Monat werden. Dafür funktioniert das Mailprogramme sehr gut, bietet tolle Auswertungen und Integrationsmöglichkeiten, allerdings muss man die erst mal alle durchschauen.

WordPress

Viel davon gehört, doch bis vor einem Jahr niemals aktiv genutzt. Inzwischen bin ich schon in der Lage, Blogbeiträge wie diesen damit zu verfassen und einfache Änderungen auf der Seite vorzunehmen.

Fiver

Wer schnell mal ein Video oder eine Grafik braucht stößt auf Plattformen wie Fiver. Ich leider auch. Als ich den ersten Auftrag vergeben habe und mit Kreditkarte bezahlt hatte, passierte einmal nichts. Der Link zu den angeblichen Ergebnissen / Dateien meines Auftrages brachte mich nirgendwo hin. Also Anfrage ans Customer Service, nette Antwort, leider sei ich einem Betrüger aufgesessen, tue ihnen furchtbar leid. Nun habe ich eine Gutschein für den nächsten Auftrag bei Fiver. Nur ich habe keine Lust mehr auf eine Zusammenarbeit. Dafür bin ich reuig zurück zu meiner Designerin nach Leibnitz. Mit ihr kann ich persönlich kommunizieren und bezahle nach Erhalt des Auftrags, wenn ich mit den Ergebnis zufrieden bin. Oldschool und es funktioniert.

Flixbus von Graz nach Wien (und retour)

In den ersten 9 Monaten des Jahres 2015 bin ich etwas mehr als 30.000 Kilometer mit den Auto zwischen Graz und Wien gependelt, habe wöchentlich meinen Beitrag zu Parkraumbewirtschaftung in unterschiedlicher Form geleistet. Doch dann geschah etwas wunderbares, ich habe gelernt: ich kann auch mit dem Bus nach Wien fahren, einsteigen, meinen Laptop aufklappen, arbeiten und erholt in Wien ankommen. In diesen letzten 9 Monaten, die ich mit dem Bus nach Wien gefahren bin, wurden die Funktionalität der App, mit der man die Tickets buchen kann, immer weiter verbessert und die Frequenz der Busfahrten wurde erhöht. Und weil das Konzept offensichtlich Erfolg hat, hat sich die staatliche ÖBB entschieden, mit Hellö der privaten Initiative Konkurrenz zu machen. Ob das auch unter die Rubrik Startup-Förderung und New Deal gehört? Der Bundeskanzler wird es wissen.

Wien und die Jahreskarte der Wiener Verkehrsbetriebe

Wien ist für mich eine der schönsten Städte der Welt und seit ich eine Jahreskarte der Wiener Linien habe, fühle ich mich ein wenig als Wiener und genieße die Willkommenskultur mit der man als in Graz ansässiger Kärntner in der Bundeshauptstadt aufgenommen wird.

 

#gründenmit40plus #speedcoaching

Wolfgang Bretschko
Unternehmer aus Leidenschaft
Coach und Consultant mit langjähriger Managementerfahrung
Mehr Infos zu Wolfgang Bretschko: www.coco360.at

 

Illustration Credit: <a href=’https://de.freepik.com/vektoren-kostenlos/designer-tools-pack_836115.htm‘>Designed by Freepik</a>

1 Kommentar
  • Quardian von der Munde
    Beantworten

    Finde COCOQUADRAT einfach genial. Wenn ich denke, dass mich mein erster Arbeitsplatz als Selbständiger im Jahre 1991 144.000 öS im Jahr gekostet hat und ich das Büro höchstens 10 Stunden wöchentlich genutzt habe, dann sieht man wie günstig gründen heuten sein kann.

    Da mein Büro im ersten Bezirk war, erlebte ich den Beginn der Parkraumbewirtschaftung besonders intensiv.

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