Peter Floquet im COCOinterview

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Als wir im Juni das COCOQUADRAT – das Coworkcafe in der Wiednerhauptstraße 65 eröffnet haben, ist ein Herr mit Faltrad bei der Türe hereinspaziert. Mit einem Lächeln im Gesicht hat er sich vorgestellt und sich nach unseren Meetingräumen erkundigt. Seither ist er fast jede Woche wieder gekommen und hat das Faltrad zugunsten des Wintermantels zu Hause gelassen. Peter Floquet ist Psychologe und Coach mit mannigfaltigen Zusatzausbildungen. Er will für seine KundInnen flexibel sein und auch mal vor einer Einheit einen guten Kaffee genießen. Er will seinen Beruf in einer freundlichen, professionellen und produktiven Umgebung ausüben und sich dort auch wohl und vertraut fühlen.

COCOQUADRAT: Als Psychologe und Coach trägt deine Arbeit und Marke den Namen „Intensiv Coaching“. Was kann man sich darunter vorstellen?

Peter Floquet: Im klassischen Coaching ist es üblich, dass sich Coach und KundIn in regelmäßigen Abständen von 3-6 Wochen zu Einheiten zwischen 60 und 90 Minuten treffen. Im Intensiv Coaching gebe ich der gemeinsamen Arbeit einen anderen Rahmen – zeitlich und inhaltlich. Das kann heißen, dass ich mit KundInnen für drei Tage auf eine Alm fahre und wir sehr intensiv miteinander arbeiten. Das ist ein Zugang, der mich irrsinnig reizt, da ich die Möglichkeit habe, in die Welt der KundIn einzutauchen. Das wäre in dieser Art bei einem regelmäßigen, kurzen Zusammentreffen kaum zu erreichen.

COCOQUADRAT: In deinem Beruf musst du sehr flexibel sein und dich laufend auf neue Situationen und Menschen einstellen. Wo liegen deine ganz persönlichen Herausforderungen in diesem Job?

Peter Floquet: Eine wirkliche Herausforderung ist für mich die Fahrerei. Ich glaube, dass ich tatsächlich gleich viel Zeit im Auto verbringe, wie bei der Arbeit. Allerdings ist dies das Resultat einer Entscheidung, die ich bewusst getroffen habe. Ich habe mich aus der Welt fixer Praxisräume verabschiedet und für eine Umgebung entschieden, die sich an meine Bedürfnisse anpasst und mir sieben Tage die Woche, wann immer ich es brauche, Räumlichkeiten anbietet.
Da ich auch in der Teamentwicklung tätig bin, ist es unabdingbar, örtlich und räumlich flexibel zu sein. Ob auf der Alm, in Hotels oder in den Firmengebäuden meiner KundInnen. Da kann es schon passieren, dass ich für drei Tage Coaching auf einer Alm insgesamt sieben Stunden im Auto sitze. Einen zusätzlichen Arbeitstag verbringe ich also mit An- und Abreise. Für genau diese Zeiten will ich nicht parallel für eine fixe Praxis Miete zahlen. Es ist also auch eine wirtschaftliche Überlegung, räumlich flexibler zu sein.

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COCOQUADRAT: Du sagst also, dass du dich zugunsten von Wirtschaftlichkeit und Flexibilität von den eigenen, fixen Räumlichkeiten getrennt hast. Welche Vorteile bietet dir das COCOQUADRAT?

Peter Floquet: Natürlich habe ich mich gefragt, ob es für meine KundInnen befremdlich ist, in Räumlichkeiten zu kommen, die keiner klassischen Praxis(-gemeinschaft) entsprechen. Und auch ich musste mich damit anfreunden, nicht in die eigenen, vertrauten vier Wände einzutreten. Mittlerweile hat sich jedes Bedenken aufgelöst. Meine KundInnen habe ich gleich beim ersten Mal gefragt, wie es ihnen gefällt. Und auch sie haben nur Vorteile gesehen.
Die Räumlichkeiten sind sauber, schön, ansprechend, die Lage und Anbindung ist gut und meine KundInnen können vor einer Einheit noch in Ruhe einen Kaffee trinken und Zeitung lesen.
Auch für mich ist es viel netter. Das kann ich an Hand des heutigen Tages illustrieren. Ich habe für drei Stunden eine große Veranstaltung moderiert und das ist super gelaufen. Die Nachbearbeitung konnte dadurch kürzer ausfallen und ich war eine Stunde früher, als ich dachte, fertig. Früher wäre ich in der gewonnen Stunde in die Praxis gefahren und hätte entweder keine oder eine arbeitende KollegIn vorgefunden. Ich hätte mir vermutlich einen Café gemacht und – wie immer – gearbeitet. Heute bin ich in dieser gewonnen Stunde zu euch in’s COCOQUADRAT gefahren, habe einen guten Café und wahnsinnig leckeren Kuchen bekommen, in eurer Bibliothek zufällig ein spannendes Buch gefunden, das mir während ich Kaffee und Kuchen genoss, völlig andere Gedanken bereitet hat. Ich hatte also die Möglichkeit, abzuschalten, abzuschweifen, mir etwas Nahrung zuzuführen – und das ist in meinem Job untertags meist eine Ausnahme.

Ich habe wirklich lange nach einem solchen Ort gesucht. Mittlerweile komme ich bei der Türe herein, kenne die Umgebung, schätze jeden einzelnen, der/die hier arbeitet. Das ganze Team ist sehr freundlich, lustig und hilfsbereit. Die Abläufe, wie etwa Zahlung, sind unkompliziert und es besteht für mich die Möglichkeit, online meinen Raum zu buchen. Ich genieße in eurem Haus diese Kombination aus gutem, kundenorientierten Service und der guten Stimmung innerhalb des Teams, die man einfach spürt, wenn man das COCOQUADRAT betritt.

Homepage: https://www.intensiv-coaching.at/IntensivCoachingWien

Interview: Lucia Laggner (COCOQUADRAT)
Fotocredits: Kurt Keinrath

1 Kommentar
  • David
    Beantworten

    Seems to be working for me , when I use Firefox 3 I get :-Mozilla/5.0 (X11; U; Linux i686; en-GB; rv:1.9b5) Gecko/2008041514 Firefox/3.0b5and my self-built Epiphany with WebKit baknecd gives :-Mozilla/5.0 (X11; U; Linux i686; en-us) AppleWebKit/525.1+ (KHTML, like Gecko, Safari/525.1+) epiphany

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