Entscheidungen treffen und umsetzen

Entscheidungen treffen und erfolgreich umsetzen. Nutze deine Intuition und dein Wissen.

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Was brauchst du, um Entscheidungen treffen und erfolgreich umsetzen zu können? Wann schaltest du den Autopiloten aus und wechselst in den Selbstreflexionsmodus. Welche Stolpersteine treten am häufigsten auf? Wie vermeidest du sie?

Vor etwas mehr als fünf Jahren habe ich mich entschieden, meine Managementkarriere zu beenden und mich neu zu orientieren. Ich hatte nach 20 Jahren als Manager in einem Medienunternehmen das Gefühl, dass die Zeit für einen Neuanfang gekommen war. Ich wollte mich selbstständig machen und mein eigenes Unternehmen gründen. Auf diesem Weg habe ich mir oft die Frage gestellt, was braucht es um bessere Entscheidungen treffen und erfolgreich umsetzen zu können?

Als Manager war ich gewohnt, Entscheidungen zu treffen. Als Unternehmer bin ich immer wieder mit schwierigen Entscheidungssituationen konfrontiert und muss mich entscheiden, wähle zwischen verschiedenen Optionen. Was für mich eine neue Dimension bekommen hat, war die Tatsache, dass ich nun über weite Strecken selbst für die Umsetzung dieser Entscheidungen verantwortlich bin. Es geht ums Entscheidungen treffen und erfolgreich umsetzen.

Entscheidungen treffen und erfolgreich umsetzen sind zwei Seiten einer Medaille.

Ich habe gelernt, dass Entscheidungen treffen und erfolgreich umsetzen zwei Seiten einer Medaille sind. Unser Denken, unsere Glaubenssätze nehmen wesentlichen Einfluss auf unsere Entscheidungen und die Umsetzung. Entscheidungen passieren immer vor dem Hintergrund unserer bisherigen Erfahrungen, Glaubenssätzen und Denkmodelle. Über weite Strecken sind wir Gewohnheitstiere. Fast 90% unserer Entscheidungen finden unbewusst statt: Wir haben den Autopiloten eingeschaltet!

Einen Großteil unseres Lebens vertrauen wir auf diesen Autopiloten. Vieles passiert unbewusst, wir merken gar nicht was vor sich geht. Oft nehmen wir den Fluss der Gedanken, den inneren Dialog gar nicht wahr und wundern uns nur, dass wir wieder schlecht drauf sind, dass wir uns mit einer Entscheidung schwertun. Oder, dass wir uns zwar entschieden haben, aber nicht in die Umsetzung kommen.

„Bei wichtigen Entscheidungen ist es sinnvoll, den Autopiloten auszuschalten und auf manuelle Steuerung umzuschalten.“

Gute Entscheidungen brauchen die Fähigkeit zur Selbstreflexion.

Den Autopiloten auszuschalten bedeutet, eine Reflexionsschleife einzulegen. Es bedeutet aus den eigenen Denkmustern und -schleifen auszusteigen und diese zum Gegenstand des eigenen Denkens zu machen.

Selbstreflexion ist die Fähigkeit, das eigene Denken zum Gegenstand der eigenen Beobachtung und des eigenen Denkens zu machen. So bekommst du Zugang zu deinen Intuitionen und zu deinen Bauchgefühl. Besseres Entscheiden und erfolgreiches Umsetzen brauchen das Zusammenspiel von rationalem Wissen und emotionalen Faktoren wie unser Bauchgefühl oder unsere Intuition.

Den Autopiloten auszuschalten und in den Selbstreflexionsmodus zu schalten hilft die zwei wesentlichen Stolpersteine beim Entscheiden bzw. Umsetzen zu erkennen und zu vermeiden.

  • Ich kann mich nicht entscheiden.
  • Ich komme nicht in die Umsetzung.

Stolperstein #1: Ich kann mich nicht entscheiden.

Wir alle treffen täglich viele kleine und manch große Entscheidungen. Viele Entscheidungen fallen uns sehr leicht, für manche brauchen wir etwas länger. Und es gibt auch Entscheidungen, die das Potenzial haben die Richtung unseres Lebensweges zu verändern.

Jede Entscheidung hat immer eine Ausgangssituation, eine Frage, die ansteht und die du beantworten möchtest. Du willst dir einen neuen Laptop kaufen, den Job wechseln, dich selbstständig machen, dein eigenes Unternehmen gründen. Der erste Schritt besteht immer darin, Klarheit über die Entscheidungssituation zu bekommen. Welche Frage möchtest du für dich beantworten? Welche Frage möchtest du lösen?

Je komplexer die Entscheidungssituation ist, desto schwieriger und aufwändiger ist der Entscheidungsfindungsprozess. Je mehr Optionen du potentiell zur Auswahl hast, desto länger wirst du brauchen eine Entscheidung zu treffen. Du kommst mit der Entscheidung nicht weiter. Du kommst an den Punkt, an dem du dich fragst, „Warum kann ich mich nicht entscheiden?“.

Es gibt viele Gründe, warum du dich nicht entscheiden kannst bzw.  keine Entscheidung treffen willst:

  • Du fürchtest dich vor der Umsetzung, hast Angst zu scheitern.
  • Dein Kopf und dein Bauch raten dir zu unterschiedlichen Entscheidungen. Es kommt zu einem Wettkampf zwischen Ratio und Intuition.
  • Du kannst dich nicht zwischen Kopf oder Zahl entscheiden, weil du beides haben willst.
  • Deine Entscheidung muss bis ins kleinste Detail durchdacht und abgesichert sein. Es darf nichts mehr offen bleiben.
  • Du hast Angst deine Entscheidung zu bereuen.
  • Weil du Everybody’s Darling sein willst und Angst vor den Konsequenzen deiner Entscheidung hast, kannst du dich nicht entscheiden.

Tipp #1: Entscheide dich einfach und glaub dran.

Oft stecken wir fest und kommen zu keiner Entscheidung. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, wir haben Optionen erarbeitet, analysiert und bewertet, mit Kollegen und Experten diskutiert.

In einer solchen Situation kann es ein erfolgsversprechender Weg sein dich einfach zu entscheiden und mit der Entscheidung zu leben. Was heißt das? Du entscheidest dich für eine deiner Optionen zum Beispiel Option A und lebst die nächsten 2-3 Tage in dem Bewusstsein, dass du dich für diese Variante entschieden hast. Wie fühlt sich das für dich an? Wie geht es dir dabei? Wenn du willst, kannst du deine Entscheidung auch auf die Teststrecke schicken und einem Freund oder Kollegen von deiner Entscheidung erzählen. Wie ist sein Feedback? Wie reagiert er oder sie? Wenn sich das gut für dich anfühlt, passt die Entscheidung, wenn nicht versuche das gleiche mit Alternative B. Du lebst für 2-3 Tage mit der Entscheidungsvariante.

Stolperstein #2: Ich komme nicht in die Umsetzung.

Es ist eine Sache eine Entscheidung zu treffen und eine andere diese umzusetzen. Wir alle kennen Neujahrsvorsätze. Studien zeigen, dass 80% der Neujahrsvorsätze bis Februar scheitern. Wir treffen einen Entschluss, aber es folgt keine Umsetzung. Oft treffen wir eine Entscheidung zu voreilig und sind uns der Konsequenzen nicht bewusst. Wir haben keinen Plan, wie die Umsetzung der Entscheidung tatsächlich aussehen soll, welche Maßnahmen gesetzt werden sollten. Wir setzen uns zu große Ziele und versuchen, wie die Chinesen sagen, „mit einem einzigen Schritt den Himmel zu besteigen“. Wenn das nicht gelingt, sind wir frustriert und geben auf.

Tipp #2: Lass los und leg los.

Um in die Umsetzung zu kommen, ist es notwendig, dass du dich voll und ganz auf die Option konzentrierst, für die du dich entschieden hast. Lass alle anderen Optionen los. Vermeide es, ins Grübeln zu kommen, ob nicht vielleicht doch Variante B besser gewesen wäre. Du hast dich für Variante A entschieden, die Würfel sind gefallen, fokussiere deine ganze Energie und deine Gedanken darauf.

Um dann in die Umsetzung zu kommen, ist es notwendig zumindest den nächsten konkreten Schritt zu finden, zu definieren und loszulegen. Wenn ich einen Laptop kaufe, ist der nächste konkrete Umsetzungsschritt nach der Entscheidung der Weg zum Geschäft oder der Kauf im Onlineshop. Wenn ich mich selbstständig machen möchte, ist der nächste konkrete Schritt wahrscheinlich meinen Job zu kündigen. Je komplexer die Entscheidung ist, desto wichtiger ist es, dass du dir den nächsten Umsetzungsschritt so konkret wie möglich überlegst.

Dabei kann ein Prinzip sehr hilfreich sein, das unter dem Namen „Melonenprinzip“ bekannt ist. Wie isst man eine Melone? Nie im Ganzen! Man schneidet sie in kleine mundgerechte Stücke auf. Wenn meine Entscheidung sehr weitreichend ist, geht es darum die Entscheidung in kleine realisierbare Schritte zu zerlegen. Das heißt wenn ich ins Tun kommen will, ist es notwendig, zumindest den nächsten konkreten Arbeitsschritt so detailliert wie möglich zu definieren und dann den nächsten und so weiter. So begibst du dich Schritt für Schritt in die Umsetzung und realisierst deine Entscheidung.

 

Besser entscheiden. Erfolgreich umsetzen.

 

Tipp #3: Bleib dran.

Erfolgreiches Umsetzen ist eine Frage der konsequenten Dranbleibens. Die meisten großen Entscheidungen sind Entscheidungen für einen Weg, den du gehen möchtest. Ein Ziel, das du erreichen möchtest. Ein Weg entsteht beim Gehen. Schritt für Schritt kommst du deinem Ziel näher. Wichtig ist, dass du dranbleibst. Wenn du jeden Tag auch nur wenige Schritte gehst, wirst du mit der Zeit deinem Ziel immer näherkommen und dabei erfolgreich sein. Kleine Aufgaben, die du im Laufe der Zeit konsequent regelmäßig ausführst, werden einen Unterschied bewirken.

Die Essenz zum Thema, bessere Entscheidungen treffen und erfolgreich umsetzen.

  • Bessere Entscheidungen und erfolgreich umsetzen sind die Basis für Erfolg und Zufriedenheit.
  • Gute Entscheidungen brauchen die Fähigkeit zur Selbstreflexion, schalte deinen Autopiloten aus.
  • Wenn die Zeit reif ist, entscheide dich einfach und glaub dran.
  • Nach der Entscheidung ist vor der Umsetzung.
  • Wenn die Zeit reif ist, lass los und leg los.
  • Erfolgreich umsetzen ist eine Frage des konsequenten Dranbleibens.

 

Wolfgang Bretschko
Unternehmer aus Leidenschaft, Gründer COCOQUADRAT
Coach und Consultant mit langjähriger Managementerfahrung

#designyourlife #solopreneur #entrepreneur

 

Ressourcen:
Entscheidungshilfen für schwierige Entscheidungen
https://www.palverlag.de/entscheidungen-treffen.html

“Ich kann mich nicht entscheiden“ – die Gründe und die Lösung
https://zeitzuleben.de/ich-kann-mich-nicht-entscheiden/

 

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