COWORKING – Eine Junge Branche wird erwachsen

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Das New Yorker Startup Wework ist gerade dabei den weltweiten Coworkingtrend zu industrialisieren und kommerzialisieren. Noch heuer sollen in Berlin an drei Standorten über 2500 Arbeitsplätze geschaffen werden. Weltweit zählt das Unternehmen über 50.000 Mitglieder zu seinen Kunden. So verwundert es auch nicht, dass das Startup bei seiner letzten Finanzierungsrunde mit 16 Milliarden Dollar bewertet wurde.

Eine junge Branche wird erwachsen. Das Erwachsenwerden geht auch einher mit einer Professionalisierung und klaren Differenzierung unterschiedlicher Modelle. COCOQUADRAT, Wiens erstes Coworkcafe, versteht sich als konsequente Weiterentwicklung und zeitgemäße Interpretation der Wiener Kaffeehauskultur.

Zur dieser Kultur gehörte immer schon, dass Gäste bei einem Kaffee stundenlangen sitzen, sich der Zeitungslektüre widmen, an einem Buch schreiben, oder sich mit Gleichgesinnten austauschen.

COCOQUADRAT ist ein auf die Bedürfnisse der neuen Welt der Arbeit zugeschnittenes Kaffeehaus. Die Gäste kommen um zu arbeiten, zu besprechen oder einfach zu genießen. Und so verwundert es nicht, dass die Zielgruppe sehr breit gefächert ist. Schüler, Studenten, Startups, Unternehmer, Berater, gehören zu unseren Stammkunden. Neben der professionellen Infrastrunktur (WLAN, Drucker, Telefonboxen und Besprechungsräumen) setzen wir auf Flexibilität – abgerechnet wird minutengenau – und Service.

Cornelia Schiestek, Beraterin mit dem Schwerpunkt Marke und Positionierung, schätzt das breite Angebot im COCOQUADRAT, nutzt sowohl Meetingräume für Einzelberatungen und Workshops von größeren Führungsteams als auch einen Arbeitsplatz, um an den eigenen Strategien zu feilen. Sie spart sich die eigene Assistentin, denn das Serviceteam sorgt für eine Rundumbetreuung.

Stefan Keller beschreibt seine Tätigkeit als Arbeit mit Buchstaben, er verfasst Texte aller Art und publiziert in unterschiedlichen Formaten. COCOQUADRAT bietet für ihn alltägliche Kontakte, Bekanntschaften und ein sympathisches soziales Umfeld.

Beide zählen sie zu den Stammkunden.

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Welche Trends hinter der neuen Welt des Arbeitens stecken

Von San Francisco ausgehend haben sich Coworkingspaces in den letzten 10 Jahren schnell über den Globus verbreitet. Coworkingspaces finden sich heute in jeder mittleren und kleineren Stadt. Einzelunternehmen und kleine Firmen, sowie Startups teilen sich die Büroinfrastruktur, es entstehen Communities, in denen man sich gegenseitig befruchtet und so zu neuen Geschäftsideen gelangt.

Der Professionalisierungsschub der Branche läßt sich auch an der Standortwahl ablesen. Befanden sich Coworkingspaces früher in Hinterhöfen, in aufgelassenen Industriegebäuden, eher abseits der Zentren, so werden heute immer mehr Toplagen besiedelt. Wework wählt für einen seiner Standorte in Berlin das Sonycenter am Potsdamer Platz. COCOQUADRAT, liegt in der Wiedner Haupstraße, direkt gegenüber der Bundeswirtschaftskammer, gut sichtbar und erreichbar. Auch ein zweiter Standort, der bereits gesucht wird, soll diese Anforderungen erfüllen.

Unternehmen wie Wework oder COCOQUADRAT sind angetreten, um die neue Welt der Arbeit zu erobern. Es wird zu einer weitere Ausdifferenzierung und Schärfung der Konzepte kommen.

Das Modell von COCOQUADRAT will von Wien aus kommend, Coworking für jedermann zugänglich machen. Es wäre schön, wenn das nächste weltumspannende Geschäftskonzept von Wien aus seine Anfang nahm. Ein Konzept, dass auf den aktuellen Trends und Entwicklungen aufbaut und dabei die Wiener Kaffeehauskultur weiterentwickelt.