5 Wochen zusätzlich Urlaub? 

960 635 Wolfgang (Cocoquadrat)

Fühlst du dich am Abend oft erledigt? Hast du den Eindruck, dass du den ganzen Tag an zehn verschiedenen Themen gearbeitet hast und dabei nicht wirklich weitergekommen bist? Bist du von Termin zu Termin gehetzt, und hast dazwischen noch schnell deine E-Mails gecheckt?Diese Gefühle kennt wahrscheinlich jeder von uns, der eine Vielzahl von Themen zur erledigen hat und der sehr beschäftigt an unterschiedlichen Projekten oft parallel arbeitet. Die Zeit scheint nicht zu reichen.

Wie kann ich also zusätzliche zeitliche Ressourcen schaffen?
Was kann ich tun, damit ich mich am Abend besser fühle?

Heute möchte ich etwas näher darauf eingehen, warum das so ist und was du dagegen tun kannst, und wie du zusätzliche zeitliche Spielräume schaffen kannst.

Dazu eine kurze Geschichte: Ich spiele mit meiner jüngsten Tochter gerne Karten, wir schnapsen sehr gerne. Leider haben die Fähigkeit meiner Tochter beim Schnapsen sehr rasch die meinen überflügelt, so dass sie fast immer gewinnt. Was also tun, um wieder auf die Gewinnerstraße zu kommen? Zufällig bin drauf gekommen, dass ich fast nur mehr eine Chance habe zu gewinnen, wenn ihr Smartphone am Tisch liegt und sie parallel zu unserem Kartenspiel ihren Facebook und Snapchat Account checkt. Wenn sie sich voll und ganz auf das Kartenspiel konzentriert, bin ich fast chancenlos.

Viele wissenschaftliche Untersuchen haben gezeigt, wenn wir zwei Aufgaben gleichzeitig erledigen, sinkt unsere Leistungsfähigkeit in beiden Tätigkeiten um 20 bis 40 Prozent.
Wie oft kommt es vor, dass du bei einer Tätigkeit unterbrochen wirst? Möglicherweise checkst du während du diesen Beitrag liest gerade deinen Facebook Account oder wirst von einer Puschnotification gestört.

„Bei einer Unterbrechung von drei Minuten sind weitere zwei Minuten nötig, um wieder auf den vorherigen Leistungs- und Konzentrationsstand zu kommen.“ Daniela Blickahn

Ich bin mir sicher, dass ich bei einer Addition der täglichen Unterbrechungen leicht auf einen Zeitverlust von 1 bis 1 1/2 Stunden pro Tag komme. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt es ein zusätzliches Potential von 5 bis 7 Arbeitswochen, die ich mir durch konzentriertes Arbeiten sparen könnte oder die ich für zusätzliche geschäftliche oder private Aktivitäten zur Verfügung hätte.

Ich kann daher Daniels Blickahn nur zustimmen, wenn sie sagt: „Aufmerksamkeit stellt in der heutigen Informationsgesellschaft die wichtigste persönliche Ressource dar und ist entscheidend für persönliche Leistungsfähigkeit, Motivation und Problemlösungsfähigkeit.“

Stellt sich nun die Frage, wie kann ich diese Potential heben, was kann ich tun um möglichst wenig unterbrochen zu werden. Die Lösung des Problems ist scheint einfach:

STOPP MULTITASKING!

Das klingt fürs erste plausibel und einfach, erfordert aber viel Konsequenz.

Hier 3 Tipps die dir helfen können aus der Welt des Multitasking auszusteigen und mit Unterbrechungen besser umzugehen:

1.) Übe deine Achtsamkeit & Aufmerksamkeit

2.) Konzentriere dich auf das was du tust zu 100%.

3.) Gönne dir Pausen

Jeder Tag ist eine neue Chance deinen Zielen einen Schritt näher zu kommen. Gehe also achtsam durch den Tag, und konzentriere dich auf das was dir wichtig ist. Ein erster Schritt den Tag achtsam zu beginnen kann dein Frühstück sein. Genieße es achtsam und lass dich nicht durch dein Handy oder die Zeitung davon ablenken. Ein bewußter erster Schritt in den Tag macht dich sensibel für das was vor dir liegt. Mach aus deinem Frühstück die erste kleine Achtsamkeitsübung des Tages. So schaffst du dir täglich eine kleine Insel am Morgen und trainierst deinen Geist. Nutze deinen Geist als Werkzeug um deine Zielen näher zu kommen und laß dich nicht von deine Gedanken treiben. Je stärker dein Geist, desto mehr kannst du erreichen.

Schon Muhamed Ali hat gesagt: „Wenn mein Kopf es sich ausdenken kann, wenn mein Herz daran glauben kann – dann kann ich es auch erreichen.“

Überlege dir vor jeder Tätigkeit, wie lange du brauchen wirst bzw. wie viel Zeit du dir dafür gibst und ob du dich unterbrechen läßt oder nicht. Wenn du unterbrochen wirst, halte die Unterbrechung so kurz wie möglich – besser noch reserviere eine Zeitblock für Unterbrechungen und Unvorgesehenes. Du kannst die Unterberchung später bearbeiten. Wenn du auf diese Weise aktiv durch den Tag gehst wirst du immer seltener gedankenverloren von Aufgabe zu Aufgabe, von Unterbrechung zu Unterbrechung treiben.

Um Aufmerksamkeit über den Tag aufrechtzuerhalten, gönne dir Pausen und sorgen für Abwechslung in deinem Arbeitsalltag. Du kennst dich selbst am besten, du weißt was dir leicht fällt und bei welchen Tätigkeiten du dich gerne in Gedanken verlierst. Strukturiere deinen Tag bewußt so, dass du Abwechslung hast und auch Pausen einlegen kannst.

Ein Tipp noch zum Schluss:
Schalte deinen Computer am Abend bewußt aus und klappe ihn nicht einfach zu bzw. gehen nicht auf Standby. Der Unterschied zwischen Standby und Ausschalten ist riesengroß. Dieses kleine Tagesabschlussritual wird einen Unterscheid machen. Du beendest damit deinen Tag bewußt und aufmerksam.

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Zum Abschluss noch eine Frage:
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Wolfgang Bretschko
Unternehmer aus Leidenschaft
Coach und Consultant mit langjähriger Managementerfahrung
Mehr Infos zu Wolfgang Bretschko: www.coco360.at