Wie du deine Tage gestaltest, bestimmt wie du dein Leben verbringst.

1080 720 Wolfgang (Cocoquadrat)

In diesem Blogbeitrag erfährst du,

– was ich brauche um meine Tag erfolgreich zu gestalten und zufrieden zu beenden
– warum Erholungsphasen, gerade wenn es stressig wird, wichtig sind
– warum es auch ok ist mal schlecht drauf zu sein

von Wolfgang Bretschko

Design your Day – Design your Life

Wenn nach den Motiven gefragt wird, warum sich jemand selbstständig machen möchte, dann steht ganz oben auf der Liste die flexible Zeit- und Lebensplanung, sowie der Wunsch sein eigener Chef zu sein. Als Solopreneur kannst du deine Tage weitesgehend selbst gestalten. Wann du aufstehst, wieviele Stunden du arbeiten möchtest, ob du dir zwischendurch eine länger Pause gönnst, bestimmst du.

Wenn meine Aufgabenliste zu lange wird und ich sie nicht mehr auf einer Bildschirmseite überblicken kann, fange ich an meine Tagesplanung zu hinterfragen. Wie kann ich meine Tage so gestalten, dass ich am Abend zufrieden zurückblicken kann und nicht das Gefühl habe nur die Hälfte von dem erledigt zu haben, was ich mir vorgenommen habe. Was brauche ich um möglichst produktiv und fokussiert durch den Tag zu segeln? Wie kann ich unerwünschten Ablenkungen vermeiden? Wie schaffe ich es auch unangenehme und unerfreuliche Themen konsequent anzugehen und nicht zu verschieben?

Wie ich meine Tage gestalte, bestimmt wie ich mein Leben verbringe.

Ich habe in den letzten Wochen und Monaten viel dazu gelesen und einiges ausprobiert. Hier einige Punkte, die sich für mich und meinen Arbeitsstil als nützlich herauskristallisiert haben.

Struktur

Ein Morgen- und ein Abendritual sorgen für einen klaren Beginn und ein Ende des Arbeitstages. Die Grenzen wischen Arbeit und Freizeit verwischen heute immer mehr. Die Arbeit hat keinen fixen Platz (Büro) mehr. Ich kann fast überall arbeiten. Daher ist es um so wichtiger dem Tag eine klare Struktur zu geben. Selbst und ständig zu arbeiten, ist für mich kein Ziel.

Für den Morgen habe ich mir ein Ritual erarbeitet, Morgengymnastik, warmes Frühstück, dann noch kurz anhand meines Kalenders und meiner Todo-Liste den Tag planen und mit der wichtigsten Aufgabe starten. Am Abend tue ich mir schwerer einen klaren Schlusspunkt zu setzen. Das Smartphone ist immer griffbereit und verleitet dazu immer wieder Emails zu checken. Einige Aufgaben sind liegen geblieben, neue sind dazugekommen. WhatsApp fordert mich mehr oder minder diskret auf, doch noch mal vorbei zu schauen. Damit bin ich fast immer online und der Arbeitstag nimmt keine Ende.

Was mir hilft, ist am Ende des Tages den Computer bewußt runterzufahren, alle Programme und Fenster zu schließen und das Smartphone in den Flugmodus zu versetzen.

Prioritäten 

Zu meiner Zeit als Manager in einem Medienunternehmen war  vieles vorgeben, es gab eine Vision, zumindest auf Power Point, es gab eine Strategie. Struktur und Inhalt meiner Arbeitstage haben sich oft von selbst ergeben. Als Solopreneur startet man dagegen oft bei Null. Es liegt an mir eine tragfähige Vision für mich mein Leben und mein Unternehmen zu erarbeiten. Um nicht einfach von den Ereignissen des Tages getrieben zu werden, brauche ich ein klares Bild was heute wichtig ist. So kann ich mittelfristig meine Ziel erreichen und langfristig meine Vision leben. Ein Warum hilft mir über Durststrecken und so mach monotone Routinetätigkeiten hinweg.

Wenn ich weiss, was meine Vision ist, kann ich Ziele und Prioritäten setzen.

Ziele geben meinem Tun und Handeln im Hier und Jetzt eine Richtung vor. Ich kann Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden.

Fokus

Multitasking sorgt für Ablenkung vom Wesentlichen. Ablenkung verringert meine Produktivität deutlich und macht mich am Ende des Tage unzufrieden. Ich versuche konsequent eine Aufgabe nach der anderen zu erledigen und lasse mich weder von Emails, Social Media Postings noch von Telefonaten ablenken. Das gelingt mir nicht immer. Wenn es gelingt, bin ich produktiver und zufriedener.

Pausen & Erholungsphasen

Wenn es stressig wird, erhöhe ich oft die Schlagzahl und verzichte auf die Mittagspause oder begnüge mich mit einem schnellen Snack und arbeite die eine oder andere Stunde länger. Das funktioniert ein, zwei Wochen gut, ist aber keine Lösung. Leben ist ein Marathon und ich kann einen Marathon nicht als Dauerspringt anlegen. Meine Erfahrung, wenn es stressig wird sind Pausen besonders wichtig. Oft geht es nach einer Pause produktiver weiter, insbesondere bei kreativen Tätigkeiten. Pausen über den Tag verteilt und am Wochenende geben mir die notwendige Energie und Freude, das Abenteuer Leben proaktiv zu gestalten.

Ich bin meine wichtigste Ressource. Daher sollte ich Tag für Tag auf mich achten, sollte mir Pausen gönnen, sollte mich gesund ernähren, genug Bewegung machen und ausreichend schlafen. Klingt einleuchtend und plausibel, nur  die Umsetzung fällt nicht immer leicht.

Wie du deine Tage gestaltest, bestimmt wie du dein Leben verbringst.

Wie sieht dein perfekter Tag aus?
Was brauchst du um produktiv, kreativ und am Ende des Tages zufrieden zu sein?

Ich habe mir vorgenommen meine Tage bewußt zu gestalten und dabei offen für Neues zu bleiben. Nicht jeder Tag ist ein perfekter Tag. Es gibt Tage, wo mir wenig gelingen will, wo ich wenig Energie verspüre um die anstehenden Aufgaben zu erledigen. Das ist ok. so, denn ich kann auch einmal schlecht drauf sein und wenig Energie haben.

Morgen gibt es wieder eine Chance meinen Tag so zu gestalten wie ich es will und eine perfekten Tag daraus zu machen.

Wolfgang Bretschko
Unternehmer aus Leidenschaft, Gründer COCOQUADRAT
Coach und Consultant mit langjähriger Managementerfahrung

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