Erfolg braucht die Gesellschaft von AndersMachern #masterclass2017

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“Sei die Beste in deiner Nische und hör nie auf, eine bessere Unternehmerin sein zu wollen. Woran ich erkenne, dass du mindestens eine Sache nicht drauf hast? Du sitzt hier bei mir.”, sagte er mit verschränkten Armen und festem Blick und ich wusste, dass ich hier richtig bin.

Hallo, ich bin Cornelia.

Die besten Lehrer in meinem Leben, haben mich herausgefordert. Sie haben es mir ungemütlich gemacht, weil sie wussten, dass ich nur so an meine Grenzen gehen und entdecken würde, wozu ich imstande bin. Direkt, ohne Samthandschuhe, lass uns nicht länger Zeit verlieren, ist genau nach meinem Geschmack. Meistens haben sie mich gefunden, aber als ich beschlossen habe, mein eigenes Unternehmen zu gründen, habe ich wirklich lange nach einem Mentor gesucht. Mir schien, dass niemand so einen großen Unterschied zwischen Anstellung und Unternehmertum sah, wie ich. Alles was ich sah und hörte war von Generalisten, für Generalisten, die sich nur in Methoden und Branchen unterschieden.

Wie Du vielleicht weißt, bin ich Teil des Masterclass-Teams.

Dass ich vom Format überzeugt bin und mir selbst vor sechs Jahren so eine Möglichkeit gewünscht hätte, liegt auf der Hand. Deshalb habe ich meine liebe Kundin und AndersMacherin Mag. Olga Wölfl gebeten, uns von ihren Anfängen zu erzählen. Olga war einige Jahre Führungskraft und Prokuristin in einem großen Konzern. Seit 2014 ist sie Unternehmerin und Gründerin der Optimismus Werkstatt (http://optimismus-werkstatt.at/) und der Künstleragentur Upperclassic (http://upperclassic.com/). Mehr soll sie uns selbst erzählen.

Liebe Olga, was machst du mit, und in deinen Unternehmen genau?
Ich habe zwei Standbeine: zu einem, verhelfe ich den TeilnehmerInnen meiner Optimismus Werkstatt zu mehr Leichtigkeit, Optimismus und Lebensfreude im Alltag, da ich viele Jahre in der Privatwirtschaft gearbeitet habe und aus der nächsten Nähe die Probleme des modernen Berufslebens mit der Doppel- und Dreifachbelastung kenne. Ich veranstalte Seminare, Workshops und Trainings für die Kundinnen, die das Beste aus ihrem Leben machen wollen.
Zum anderen, führe ich meine Künstleragentur Upperclassic für die Vermittlung und Betreuung von klassischen MusikerInnen. Ich baue organisatorische und künstlerische Brücken zwischen MusikerInnen und passenden Konzertbühnen, sowie exklusiven Events der Privatunternehmen, die Akzente auf hochqualitative klassische Musik mit individuellen Charakter setzen.

Was war deine Motivation für den Schritt in die Selbständigkeit?
Ich wollte unbedingt unternehmerisch tätig sein, was Eigenes aufbauen, eine Idee in die Tat umsetzen und von Anfang an für die Entwicklung und Verwirklichung dieser Idee alleine zuständig sein. Außerdem wollte ich, dass ich im Beruf viele verrückte Seiten die in mir stecken, ausleben darf und nicht nur jene Aspekte, die in eine bestimmte Jobbeschreibung passen. Meine familiäre und finanzielle Situation zum Zeitpunkt der Gründung war optimal, also dachte ich: ich probiere es einfach aus. Wenn’s passt, habe ich was Eigenes aufgebaut. Wenn’s nicht passt, werde ich mich in paar Jahren wieder auf den Arbeitsmarkt begeben und bin dann noch nicht „zu alt“ um wieder einen Job zu finden. Ein wenig mutig, aber schon mit einem Sicherheitsnetz 😉

Was war deine größte Herausforderung?
Die fehlende unternehmerische Erfahrung. Ich bin mit denselben Tools, Erwartungen und Arbeitsmethoden in die Selbständigkeit herangegangen, wie ich es in meinen Konzern-Jobs machte: alles sorgfältig geplant, in die Arbeitsschritte eingeteilt und sehr diszipliniert einen Schritt nach dem anderen laut Plan gesetzt. Was dann auf mich kam, waren sehr viele unerwarteten Situationen und Faktoren, die ich zuerst analytisch nicht erfassen habe können. Erst als ich es begonnen habe, meine Intuition stärker einzusetzen, meinem Herzen immer mehr zu folgen und einfach furchtlos Dinge auszuprobieren (ohne Angst vor dem Scheitern), hatte ich den Dreh raus und mein Business hat sich in Bewegung gesetzt.

Was hätte dir auf deinem Weg geholfen?
Mehr mutigen gleichgesinnten Menschen (vor allem erfahrenen Mentoren) zu begegnen, die mir etwa sagen hätten können: „Probiere alles was du willst aus, suche deinen eigenen Weg, egal welchen Namen es trägt, suche dir deine eigene Berufsbezeichnung aus, denke größer, wachse über dich hinaus und vergiss, was dir die Vernünftigen sagen. Just do it.“

Was waren die schönsten Momente?
Zum Glück, waren es sehr viele: meine glückliche, verändernde Kunden mit leuchtenden Augen, das Verständnis, dass ICH SELBST diese Aufgaben, Aufträge gefunden und durchgeführt habe. Es freut mich sehr, dass die Optimismus Werkstatt schnell wächst: seit kurzem ist sie durch Paradeoptimistin und meine sehr geschätzte Kollegin Daniela Ekl bereichert worden.

Im musikalischen Bereich waren es gelungene Events, magische Konzertabende, die dank meiner Agentur, die richtigen Musiker mit den passenden Bühnen zusammengeführt haben.

Mein Mann und meine Teenager Tochter sagen mir immer wieder, dass sie stolz auf mich sind, das sind auch sehr schöne Momente.

Vielen Dank, liebe Olga!

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